Ratsch-Bladl Archiv – DAV Alpenkranzl Erding Alpenkranzl-Informationen 11/2006-05/2009

30.5.2008

Mountainbiketour von Bad Aibling zum Hocheck

Filed under: Tourenberichte — admin @ 20:01

Samstag, 24.05.2008, mit Leo Rauschecker – Von unserem Parkplatz in Bad Aibling fahren wir einige 100 m auf dem Radweg und biegen nach dem Bahngleis in den Wilhelm-Leibl-Weg ein. Diesem Radweg folgen wir bis kurz vor Au bei Bad Aibling. In Au folgen wir zuerst der Strasse nach Niklasreuth bis links der Weg nach Hocheck abbiegt. Auf dem Anstieg von Au
über Brettschleipfen nach Hocheck hinauf bewältigen wir bereits über die Hälfte der gesamten Höhenmeter. Eine kurze Pause an der Rast-Kapelle ist deshalb allen für eine kleine Stärkung willkommen.

Nachdem wir bei Hocheck den höchsten Punkt der Tour erreicht haben, geht es von hier aus bis Wörnsmühl vorwiegend abwärts. Über Greisbach , Dürnbach und Elbach erreichen wir das Leitzachtal, dem wir bis Wörnsmühl folgen. Schmale Wege an der Leitzach entlang, ein kleiner Bachlauf, der durch die Furth überquert wird, und herrliche Blumenwiesen bieten viel Abwechslung auf diesem Streckenabschnitt. Von Wörnsmühl bis Sonnenreuth hinauf sind noch einmal ca. 100 hm zu bewältigen, bevor wir die Abfahrt nach Niklasreuth und weiter nach Grub genießen können.

Bei einer kurzen Rast nach Grub bei Eyrain können wir schon mal zwischen den Baumwipfeln unser nächstes Ziel Wilparting ausmachen, das wir dann auch bald an Niedermooren vorbei und durch schattige Wälder erreichen. Bei der Einkehr im Gasthof Cafe zum Moar in Wilparting können wir uns ausgiebig stärken, denn auf dem letzten Streckenabschnitt geht es nur noch abwärts nach Berbling hinunter.

In Berbling nehmen wir die Gelegenheit war, um die Rokokokirche Hl. Kreuz zu besuchen. In dieser Kirche hat Wilhelm Leibl die drei betenden Frauen gemalt – eine Kopie des Bildes hängt in der Kirche, das Orginalgemälde ist in München. Von Berbling aus sind es auf dem Wilhelm-Leibl-Weg nur noch einige Kilometer, bis wir unseren Ausgangspunkt Bad Aibling erreichen.

(46 km, ca. 700 hm)

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Hundmaier Inge, Nardelli Lenka, Orthuber Marianne und Georg und Stadler Andreas

Korsika: Bergtour zum Capu di a Veta (703 m)

Filed under: Korsika,Tourenberichte — admin @ 19:58

Freitag, 09.05.2008, mit Leo Rauschecker – Nachdem die Busfahrer bereits vorher Richtung Porto das Feriendorf verlassen haben, machen wir und kurz nach 8 Uhr auf den Weg zum Hausberg, zum Capu di a Veta. Vom Feriendorf aus gehen wir Richtung Süden bis zum Hotel Corsica und weiter geht es auf einem staubigen Fahrweg bis zum Hochspannungsmasten. Viele Blumen und vor allem Zistrosen stehen überall am Weg in voller Blüte. Für die Fotografen bieten die Blumen reichlich herrliche Motive.Bei der Gipfelbrotzeit gibt es sogar ein Fünfgänge-Menü – jeder steuert etwas von dem Mitgebrachten bei. (Wildschweinwurst und Bagette, Kuchen, Kekse, Studentenfutter und Apfel).

Auf Tour

Nach ausgiebiger Brotzeit und Rundumsicht steigen wir auf der Ostseite des Berges wieder ab. Durch Macchia und Plattenzonen und interessanten farbigen Felsformationen steigen wir wieder abwärts. Wir finden sogar den Zistrosenwürger, den wir im Auftrag von Günther Witt fotografieren sollen. Teilweise ist die Macchia so hoch, dass der ausgewaschene Weg in einem schattigen Tunnel aus zugewachsenen Stauden verläuft. Nachdem wir wieder auf der Strasse sind, ist es nur noch ein kurzes Stück, bis wir unser Feriendorf kurz nach 14 Uhr erreichen.

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Kratzer Hans, Orthuber Marianne und Georg, Treml Erika, Witt Resi und Wunderle Hans

Korsika: Carrozzu-Hütte und Spasimata-Hängebrücke

Filed under: Korsika,Tourenberichte — admin @ 19:56

Dienstag, 06.05.2008, mit Leo Rauschecker – Nach einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Bus, die unserem Busfahrer Dieter eine wahre Höchstleistung abverlangt, erreichen wir den Parkplatz Auberge de la Foret de Bonifatu. Unser Bus ist einfach für korsische Verhältnisse zu lang und umdrehen wäre auf der Strasse bis zum Parkplatz sowieso nicht möglich gewesen.

Im Tal des Figarella

Vom Parkplatz aus folgen wir zuerst dem Forstweg durch schattige Kiefernwälder entlang dem Ufer des Figarella-Baches. Nach der ersten Hängebrücke steigt unser Weg etwas steiler an und nach einigen sportlichen Einlagen eim Überqueren von einigen Bachläufen gelangen wir über plattige Passagen teils seilgesichert zur Spasimata-Hängebrücke. Obwohl wir die Brücke nur einzeln überqueren, kommt diese in der Mitte ganz schön ins schaukeln. Nach einer kurzen Rast auf der anderen Seite geht es wieder zurück und hinauf zur Carrozzu-Hütte (1270m ).

Hängebrücke über den Figarella-Bach

Auf dem Weg sind viele Prozessionsspinner und Eidechsen unterwegs, da heißt es aufpassen. Bei einer weiteren Pause auf der Hütte werden die letzten Brotzeitreste verzehrt. Da wir noch reichlich Zeit haben, wird in der Nähe der ersten Hängebrücke die Gelegenheit für eine Abkühlung im Bach genutzt, Hans schwimmt sogar im Wasser. Irgendwann aber drängt doch die Zeit zum Aufbruch damit wir rechtzeitig unseren Ausgangspunkt erreichen.

(9 Uhr 20 – 16 Uhr, 750 hm)

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Döllel Eva-Maria und Hans, Hettenkofer-Katterloher Maria, Katterloher Bernhard, Puchta Lydia, Wanderer Jakob und Wörndle Ade.

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