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Archive für 12.8.2008

Seniorentour zur Roseninsel

09. August 2008, mit Hans Kratzer

Die Tour führte uns dieses Mal mit der S-Bahn nach Possenhofen, und von dort mit einer kleinen Fähre zur Roseninsel. Um 9 Uhr ging es mit der ( S ) Bahn von Erding los, um 10.45 waren wir in Possenhofen. Vor München fing es zu regnen an, von da an war es dann bewölkt mit einzelnen Schauern. Der Weg zur Anlegestelle vom Boot zur Roseninsel dauerte eine Stunde.  Hier  wartete auch schon der Fährmann , der brachte uns in 5 Minuten zur Insel.

Die Insel ist erst seit 1970 der Allgemeinheit zugänglich, nach dem sie vom bayrischen Staat gekauft wurde. Vorher gab es verschiedene Besitzer. Der Sohn Maximilians, Ludwig II, nutzte den abgeschiedenen Ort für den Empfang von Staats- und anderen Gästen, wie der russischen Zarin Maria Alexandrowna und Richard Wagner. Ludwig schätzte die Insel auch als Ort für diskrete Treffen mit Günstlingen, und auch mit seiner kaiserlichen Cousine Elisabeth traf er gelegentlich zusammen. Als Hauptattraktion gilt das restaurierte Casino,  in dem vom Frühsommer bis zum Herbst Trauungen durchgeführt werden. Das ovale Rosarium (Rosengärtchen) am Casino mit hunderten von hochstämmigen Duftrosen und einer fünf  Meter hohen blau-weißen Glassäule in seiner Mitte gab der Insel ihren heutigen Namen. Der heute wieder gepflegte, meist erholsam ruhige Garten ist kostenlos zu besichtigen.

Wir machten auf der Insel kurz Brotzeit, anschließend machten wir einen Rundgang von 15 Minuten um die Insel. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, dann ließen wir uns wieder mit dem Boot zurück bringen. Der Weg nach Feldafing ging durch einen Golfplatz und später über die Himmelsleiter zum Gasthof Poelt,  wo wir uns unser Mittagessen schmecken ließen. Nach dem Essen machten wir noch einen Verdauungsspaziergang auf einem Naturlehrpfad durch die Wolfsschlucht, dem Starzenbach entlang nach Possenhofen, wo wir gerade rechtzeitig zur S-Bahn ankamen.

Mit dabei waren:
Gebauer Peter, Köstner Hans, Haun Luise, Brunner Gertrud, Niedermaier Erika, Kanacher Ingeborg, Irl Karin, Wörndle Sonja, Schäffler Lene. Draxler Anneliese, Draxler Franz, Stangl Maria, Stangl Sepp, Poppelt Waltraud, Ottmann Christa, Ottmann Günter, Zech Lore, Zech Martin, Bachmann Maria, Köppen Jochen, Felbinger Renate, Hellinger Betty, Sperle Meta, Schwarz Herbert, Reindel Gerti.
Leitung: Hans Kratzer

Auf der Roseninsel

Bergtour Große Reibn

Sonntag bis Mittwoch, 6.07. – 9.07.2008, mit Leo Rauschecker

Sonntag, 1. Tag

Nach ca. 2 ¼ Stunden Fahrzeit erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz am Königsee. Bei fast 30 Grad in der Sonne und mit schwerem Rucksäcken starten wir unsere Tour um ½ 11 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. Wir sind froh, dass wir bald nach dem Ort im schattigen Mischwald bei angenehmen Temperaturen aufsteigen können. Immer wieder bieten sich beim Aufstieg herrliche Ausblicke auf den Watzmann, das Lattengebirge mit der Schlafenden Hexe und auf den Untersberg. Wir erreichen die Königsbachalmen und den Gotzenkessel, wo wir uns bei den Gotzentalalmen zu einer Brotzeitpause niederlassen. Nachdem wir uns gestärkt und die Wasservorräte wieder aufgefüllt haben, geht es aber jetzt in der prallen Sonne die steile Almstrasse hoch. Kurz vor der Gotzenalm machen wir noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt Feuerpalfen, denn von hier aus bietet sich ein imposanter Blick nach St. Bartholomä hinunter und in die Watzmannostwand. Um 16 Uhr erreichen wir unser erstes Ziel, die Gotzenalm auf 1685 m Höhe. Zur Belohnung gibt’s zunächst Kaffee und Kuchen von Leo’s Frau Brigitte, während wir beobachten wie sich weit im Süden im Steinernen Meer ein Gewitter zusammenbraut. Gott sei Dank sind wir auf der Hütte und wir brauchen nur noch abendessen und unser 6er Lager beziehen. Wie wird das Wetter wohl am nächsten Tag sein ?

Montag, 2. Tag

Nach dem Frühstück um 7 Uhr brechen um 8 Uhr bei tief hängenden Wolken von der Gotzenalm auf. Auf dem Reitweg führt unser Weg Richtung Regenalm, unter der Laafeldwand entlang zum Landtalgraben hinunter. Leider fängt es ab hier leicht an zu regnen,  aber im Mischwald unterhalb der Hanauerlaubwand bietet das Blätterdach soviel Schutz, dass wir bis zur Wasseralm unsere Regenkleidung im Rucksack lassen können. Gegen Mittag erreichen wir die Wasseralm auf 1416 m Höhe. Im Laufe des Nachmittags kommen immer wieder Bergwanderer, die ursprünglich weitergehen wollten, aber wegen des mittlerweile heftigen Regens auch hier ein Schlafquartier suchen. So wird wird die kleine Gaststube immer voller und voller. Zum Abendessen gibt’s einheitlich Gemüseeintopf mit Würstel für alle. Man sieht es geht auch mit einer kleineren Speisekarte. Waschgelegenheit ist hier vor der Hütte am Brunntrog, einige Meter hinter der Hütte ist die Toilette, es ist noch ein altes Plumpsklo.

Dienstag, 3. Tag

Nach dem Einpacken und Frühstücken führt unser Weg weiter zum Halsköpfl. Der kleine unbeschilderte Abstecher dorthin lohnt sich allemal, da man von hier  einen herrlichen Ausblick zum Watzmann, Königsee, Hohen Brett und zu den Teufelshörnern hat. Nach einer kleinen Pause steigen wir zum Schwarzsee hinunter. An dessen Ufer bietet sich eine gute Gelegenheit für eine Brotzeitpause. Weiter geht es hinunter zum Grünsee. Leider fängt es hier wieder an zu regnen, so dass Anorak bzw. Regenschirm wieder zum Einsatz kommen. Jetzt heißt es nochmals 200 hm über die „Himmelsleiter“ aufzusteigen, aber unter einer Himmelsleiter stellt man sich gewöhnlich etwas anderes vor, keine ausgebrochenen Holzstufen und glitschige Wege. Nachdem wir den Sattel erreicht haben geht es wieder hinunter Richtung Kärlinger Haus. Kurz vor der Hütte können wir am Wegrand eine ganze Murmeltierkolonie beobachten. Ebenso wie wir genießen sie die Sonne, die sich jetzt wieder blicken lässt. Dann steht auch schon das Kärlinger Haus mit dem Funtensee und dem Schottmalhorn vor uns. Es ist ½ 3 Uhr, Schuhe runter, waschen und zum Trocknen stellen. Danach mit Genuss ein Weißbier trinken. Diesmal haben wir wegen der schlechten Witterung im Kärlinger Haus genügend Platz und können zwei Vierbettzimmer belegen. Toni geht zum See, um die Wassertemperatur zu prüfen. Zur Teufelsmühle am Nordostufer des Sees will niemand gehen, denn man sieht nichts, man hört nur wie Steine beim Funtenseeablauf durch das Wasser bewegt werden. Da kommt die Happy Hour zwischen 17 und 19 Uhr schon besser an. Den Rotwein gibt es in dieser Zeit um einiges billiger. Nach der schlechten Nacht auf der Wasseralm schlafen wir diesmal in den Vierbettzimmern viel besser. Ist wohl die ausgedehnte Happy Hour daran schuld ?

Am Kärlingerhaus

Mittwoch, 4. Tag

Nach dem Frühstück Abmarsch von der Hütte und ein letzter Blick in die Runde. Wir haben Glück, denn in der Saugasse gab’s einen Felssturz, der gestern erst gesprengt wurde, wodurch der Weg wieder offen war. Den Murmeltieren ist es noch zu früh, es lässt sich keines blicken. Dann geht es runter zur Saugasse, dort sind Arbeiter des Nationalparks, die den Weg frei räumen. Der Steig ist sehr gut zu gehen, so dass wir gut ins Tal kommen. An der Schrainbachalm machen wir Pause, sitzen in der Sonne und fotografieren Schmetterlinge. Das  letzte Wegstück geht es nochmals steil zum See hinunter und weiter nach St. Bartholomä. Um 12 Uhr Mittags sitzen wir beim Bier und einer geräucherten Renke, die köstlich schmeckt. Mit dem Schiff fahren wir zurück zum Ausgangspunkt.

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Orthuber Marianne und Georg, Schrögmeier Maria und Anton, Zuther Alfred.

Flotte Gruppe

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