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Berg-Links
Archive für 19.10.2008
Überschreitung der Gratlspitz, 1899m, im Alpbachtal
19.10.2008 von Hans Sterr.
18. Oktober 2008
Haschaffzeiten – schad für alle, die nicht dabei waren … sooo eine schöne Tour bei so schönem Wetter! Aber der Reihe nach:
Um dem wegen des tollen Wetterberichts vermuteten Stau zu entkommen, legt der Tourenleiter die Abfahrtszeit erst mal eine Stunde früher, was nicht jedem Teilnehmer gleich gut schmeckt. Aber schließlich beißt jeder in den Apfel, und so sind wir schon um kurz vor acht in Alpbach am Ausgangspunkt. „Gratlspitz 2 Std.“ heißt es auf der Hinweistafel, aber nicht für uns, denn wir wollen nicht über den direkten Anstieg, sondern auf die frühe Sonnenseite – wir steigen also Richtung Hösljoch auf. Und tatsächlich (Hund’ samma!) erreicht uns die Sonne wie berechnet schon auf halbem Weg dahin. Die Lärchen und Laubbäume leuchten jetzt gelb auf und „wärmen“ uns den Weg.

Am Hösljoch biegen wir nordwärts ab und steigen langsam und gemütlich höher. Immer wieder ergeben sich neue Ausblicke, und wir legen viele Aussichtspausen ein. Der Gratweg (daher der Name!) verlangt uns zwei Abstiege und folgende Gegenanstiege ab; fast kitschig steht der Mond direkt über dem Gipfelkreuz. Dann sind wir auf dem höchst aussichtsreichen Gipfel … und weil das Wetter heute so gut ist, bieten sich fast grenzenlose Fernblicke. Es dauert deshalb lange, bis alle sichtbaren Berggipfel der Panoramarunde erklärt sind.
Wir setzen uns zur Gipfelrast in den Windschatten des Gipfels, denn direkt oben weht ein kalter Wind aus dem Tal herauf. So aber sitzen wir warm und sonnig und machen ausgiebig Brotzeit. Erst nach mehr als einer Stunde machen wir uns wieder auf den Weg.

Da wir ja die Gratlspitz überschreiten wollen, gehen wir weiter nordwärts, wo der Weg erst einmal steil nach unten führt. Die angekündigte drahtseilversicherte Stelle meistern alle problemlos, und auf einmal stehen wir wieder an einem Gipfelkreuz. Öha, wos is dees jetz? In der Karte ist er nicht verzeichnet – und neben dem Kreuz steht ein Tisch mit vier Bänken drumherum: Bianca und Hans sind einhellig der Meinung, dass es sich hier gut Schafkopfen ließe … wir haben aber keine Karten dabei, weshalb wir dann doch weitergehen. Der Berg stellt sich später als der Hausberg von Alpbach heraus, und er heißt – Hausberg!
Unser Weg führt nun wieder in steilen Serpentinen durch den Wald hinab, bevor wir auf ein Bilderbuch-Hüttchen stoßen – da würden wir gerne einkehren! Leider aber ist heute geschlossen … wir steigen also weiter ab und kehren dann wie geplant ein in der urigen Bischoferalm. Kaffe, Kuchen und (angeblich) auch Weißbier schmecken uns nach den 1140 Höhenmetern sehr gut. Nach ausgiebiger Rast geht’s weiter hinunter nach Alpbach, von wo wir in der Gewissheit die Heimreise antreten, dass sich das frühe Aufstehen heute mehr als gelohnt hat.

Weitere Bilder gibt es hier !
Teilnehmer: Bianca Krumpholz, Sabine Plöderl, Gernot und Lydia Puchta, Sonja Schupsky
Tourenleitung und Bericht: Hans Sterr
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Rundtour über die Torscharte (1815 m)
19.10.2008 von Hans Sterr.
06. September 2008, mit Leo Rauschecker
Von der Östlichen Karwendelspitze zieht sich in leichtem Bogen ein wilder, zerklüfteter Bergkamm gegen Osten hin, dessen Gipfel so gut wie nie Besuch erhalten. Sie sind für uns Wanderer nicht erschlossen und tragen so selten gehörte Name wie Stuhlkopf, Tafelspitze, Kuhkopf, Lackenkarkopf und Grabenspitze. Genau diese Berge sind es, die für diese Tour einen imposanten Rahmen bilden – allerdings von unten betrachtet.
Aber nun zur Tour: Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit (120 km) erreichen wir unseren Ausgangspunkt Hinterriß. Vom Parkplatz aus führt unser Weg ein kurzes Stück auf der Strasse Richtung Eng bis zur Abzweigung Richtung Tortal. Zunächst geht es in südlicher Richtung auf der Forststraße in mäßiger Steigung bequem bis zum Tortalalm-Niederleger (1144 m), wo wir eine kleine Brotzeitpause einlegen. Stets im Blick die mächtigen Torwände (die Nordwände von Lackenkarspitze und Kuhkopf). Dann beginnt ein schöner Steig, der sich in Kehren nach Westen hinauf zur Scharte wendet. Etwas schockiert sehen wir, wie zwei Jäger eine Gams auf dem Weg ins Tal ziehen. Bei einem weiteren Jäger hängt ein junges Murmeltier außen am Rucksack.

Nachdem wird die mächtigen Plattenschüsse der Edelweißplatte und ein Marterl passiert haben, kommen wir zum Hochleger der Tortalalm (1592 m). Nach einer Brotzeitpause (Hans versucht währenddessen ein paar Edelweiß zu fotografieren) geht es über den guten Steig über Wiesen hinauf weiter zur Torscharte. Achtung: Nach Regenfällen ist der Weg auf beiden Seiten der Torscharte unangenehm matschig und rutschig. Von der Scharte hat man einen schönen Blick auf die Soierngruppe. Die Vogelkarspitze und Östliche Karwendelspitze zeigen ihre abweisenden Nordabstürze, von Süden aus dem Karwendeltal sind beide Gipfel relativ einfach zugänglich.
Der Abstieg ins Rohntal beginnt relativ steil, wird bald flacher und wendet sich nach Norden. Bald erreichen wir die Rohntalalm (1262 m). Bei einer kurzen Einkehr haben wir von hier aus nochmals eine prachtvolle Aussicht auf Vogelkarspitze und Östliche Karwendelspitze. Auf einer Forststraße geht es dann hinab zum Ausgangspunkt Hinterriß, wo wir im Cafe Klösterl bei Kaffee und Kuchen die Tour ausklingen lassen.
Weitere Bilder von der Tour gibt es hier !
Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Faltermaier Irmgard, Kirmair Josef, Orthuber Marianne und Georg, Sterr Hans, Witt Resi, Zander Veronika und Zerndl Maria
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Alpin-Flohmarkt: Schöner Erfolg!
19.10.2008 von Hans Sterr.
Ein schöner Erfolg und gut besucht war unser zum ersten Mal durchgeführter „Alpin-Flohmarkt“ vor unserer Geschäftsstelle. Viele Anbieter und noch mehr Käufer und Interessenten ließen sich sehen.
Zum Erfolg sicher beigetragen hat unser Angebot von kostenlosem Kaffee und Kuchen. Deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Kuchenbäckerinnen - und natürlich auch an alle, die tatkräftig zum Gelingen des Flohmarktes beigetragen haben. Herzlichen Dank vor allem auch an Herrn und Frau Metz, die uns ihren Innenhof für den Flohmarkt zur Verfügung stellten! Und natürlich ein Dankeschön auch an diejenigen, die fleißig in die Spendenkasse eingeworfen haben … !!!
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