Archive for Oktober, 2008

Tour auf das Hintere Sonnwendjoch

Mittwoch, Oktober 8th, 2008

28. September 2008, mit Sonja Schupsky

„Da wollten wir schon immer mal (wieder) hin“, meinte der ein oder andere Teilnehmer, als er von der Tour auf das Hintere Sonnwendjoch (1.986 m) erfuhr. So marschierten 15 Neugierige am Sonntagmorgen vom Wirtshaus Valepp los. Beim 2. Anlauf fanden wir auch prompt den versteckten Einstieg zum schmalen Steig, der uns steil hinauf auf die Bärenbadalm führte.

Es war nicht so einfach aufzusteigen, da der Frost den Weg rutschig und damit anspruchsvoller machte. Manche konnten unterwegs die Laute eines röhrenden Hirsches vernehmen. So  brauchten wir länger für den Aufstieg, wurden aber durch Sonnenschein auf der Südseite belohnt, der allen bei der Brotzeit gut tat. Kalter Wind, drückende Schuhe und der lange Anstieg machten so manchem zu schaffen. Die meisten konnten das Gipfelglück genießen, andere zogen windstillere Rastplätze vor.

Die außerplanmäßige Stärkung auf der Ackernalm tat allen gut und bevor es zu dem weitaus bequemeren Abstieg über einen Forstweg zurück zum Parkplatz ging.
So war die Tour über 10 Stunden und mit 1.375 HM zwar länger und anspruchsvoller als geplant gewesen – dennoch waren wir alle gut drauf und stolz auf uns. Den  wunderschönen Herbsttag hatten wir von der Morgen- bis zur Abenddämmerung bei gutem Wetter ausgenutzt. Unter dem Motto „morgens die Ersten – abends die Letzten“ kehrten wir noch im Wirtshaus Valepp ein und freuten uns über die warme Gaststube, eine warme Brotzeit und ein deftiges Weißbier.

Mir san die mehrern

Teilnehmer: Irmgard Faltermeier, Wast Faltermeier, Lydia und Gernot Puchta, Dieter und Annemarie Scholz, Sophia Schwind, Marianne und Georg Orthuber, Regina und Marvin Pitt, Monika Hofer, Resi Witt, Josef Kirmair
Tourenleitung und Bericht: Sonja Schupsky

Fahrradfahrt zum Museum Wald und Umwelt im Ebersberger Forst

Mittwoch, Oktober 8th, 2008

Samstag, 30. August, mit Alex Linke

Das Wetter meinte es gut mit uns, denn anstatt mit der S-Bahn zu fahren, brachen wir mit unseren Fahrrädern bei herrlichem Sonnenschein nach Ebersberg auf. Um 9.30 Uhr fuhren wir auf dem Radweg „Durch´s Erdinger Land“ nach Oberschwillach und von dort auf dem „Sempt – Mangfall – Radweg“ bis zum Abzweig Museum Wald und Umwelt. Die Wege waren fast immer asphaltiert, außer durch den Ebersberger Forst. Steigungen waren eigentlich keine zu bewältigen. Nach 2 Stunden kamen wir beim Museum an.

Das Museum, welches mit einem alten Jägerhaus verschmolzen ist, informiert über die Nutzung von Holz in der Vergangenheit bis Heute. Auszug aus der Broschüre des Museums: Wald als unverfälschte Natur ist auf unserer Erde weitgehend verschwunden. Unsere heutigen Wälder sind „Koproduktionen“ von Mensch und Natur. … es hängt davon ab, wie unsere Vorfahren die Wälder genutzt haben und wie wir es heute tun. Anliegen des Museums ist es, dem Besucher neben dem Einfluss der Geschichte auch den eigenen Anteil an Gestalt und Zustand des Waldes vor Augen zu stellen und damit die Verantwortung bewusst zu machen, die er für seine natürliche Umwelt trägt.

Nach dem einstündigen Museumsbesuch mussten wir natürlich in der Ebersberger Alm zu Mittag essen. Gut gestärkt machten wir uns zu Fuß auf den „NaturErlebnisPfad“. Wir machten z.B. halt beim Klangwald, beim Barfußpfad, beim Toteisloch und der Märchenhütte. Nach so viel Holz-Erlebnis sattelten wir unsere Drahtesel und fuhren wieder nach Erding zurück.

Fesche Gruppe

Dabei waren: Rita Neumann, Renate Maier, Erika Wenhart, Erna Schlegl, Annemarie und Dieter Scholz, Sonia und Ade Wörndle
Tourenleiter und Bericht: Alex Linke

Eltern/Kinder Kletterkurs mit Julia Jäckel

Mittwoch, Oktober 8th, 2008

In der ersten Ferienwoche startete der Eltern/Kinder Kletterkurs des Alpenkranzl Erding. Zu dem Kurs waren sowohl Eltern wie auch Kinder ohne weit reichende Klettererfahrungen eingeladen. Der Kurs war auf 4 Eltern/Kind Paare beschränkt und die Kinder sollten zwischen 8 und 10 Jahren alt sein. Es meldete sich Fredarike Blum mit ihrer Tochter Katarina an. Fredarike kletterte in ihrer Jugend und ihre Tochter hatte im Schulsport Feuer gefangen. Und die Familie Lang (Roland, Gundula, Inge und Sabine), die schon sehr viel Bergerfahrungen und zwei echte Berghexen mitbrachten. Trotz, oder vielleicht wegen des Ferienbeginnes (?) meldete sich kein weiteres Paar an.
Nach dem im Vorfeld die Ausrüstungs-, Zeit- und Ortsfrage geklärt wurden, trafen wir uns am Donnerstag den 07.08.08 um 11 Uhr in der Kletterhalle High-East. Nach einem kurzen Kennenlernspiel machten wir uns daran, die Wände rauf zu gehen.

Beim Bouldern durfen sich die Kinder einen erwachsenen Partner aussuchen und ihm eine Tour vorklettern. Diese musste er dann versuchen nach zu klettern, was durch den Größenunterschied geraden den Kindern viel Spaß bereitete. Auch Paarweise so viel versteckte Pfennige aus der Wand zu holen wie möglich war ein lustiges Spiel.
Da nicht nur die Kinder von den Eltern lernen sollen, sondern auch umgekehrt, übten erst die Kinder den Achterknoten und lernten ihn dann ihren Eltern. Fest in den Gurten eingebunden übten wir das Sichern mit HMS (Halbmastwurf) und Schraubkarabiner. (Bemerkenswert: Ich gewann eine Wette gegen die Kinder, denn ihre Eltern schafften es, das Sicherungsseil nur mit zwei Fingern zu halten und es rutschte nicht durch den Karabiner, obwohl die Kinder zerrten so stark sie konnten (? so viel bremst der HMS). Als im Spielerischen das Sichern gut klappte, durften die Paare unter Betreuung und Rücksicherung starten. Nach 1 ½ Meter durften die Kinder das Sitzen im Seil ausprobieren, hin und her hüpfen und sich gegenseitig an den Händen fassen. Übung macht den Meister, und so durften die Großen an diesem Tag das Sichern noch weiter üben und die Kleinen hatten ihren Spaß an den ca. 4 Meter hohen Wänden.

Am Freitag zur selben Zeit, am selben Ort, war das Kletterfieber groß. Das lästige Aufwärmen wurde durch ein Boulderspiel versüßt. Tier-Pantomime an der Wand! Das funktioniert so: Man versucht, während man klettert, ein Tier darzustellen. Der, der es als erster errät, hat gewonnen und darf das nächste Tier sein. (und so waren wir u.a. Affen, Schmetterlinge, Schlangen, Fröschen, Katzen …). Wieder als Menschen und mit Gurt und Seil kletterten zunächst die Kinder, dann die Eltern die Wände vom Vortag noch einmal ab. Ich stellte frei, ob die Gruppe den Vorstieg erlernen und ausprobieren will. Alle waren neugierig; die Kinder durften wieder Starten. Schritt für Schritt tasteten wir uns, ohne Druck oder Übermut, an diese neue Herausforderung heran. Auch die Risiken und die spezielle Sicherheitstechnik wurden besprochen. Zum Ausklang durften sich am Ende die Kinder von den Eltern und umgekehrt an der Boulderwand führen lassen. Die Paare hatten sehr viel Mut und Vertrauen ineinander bewiesen. Und die Kletterneugierde war geweckt.

Nur schade war das Wetter, denn es ließ unser geplantes Zelten, Grillen und Naturfelsenklettern von Freitag auf Samstag platzen! Wir fassten den 23.8. als Ausweichtermin ins Auge, so uns Petrus gutes Wetter gönnt. Lieben Dank an die Kursteilnehmer, dieser Kurs hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich, wenn ich eure zukünftigen Unternehmungen um eine Sportart bereichern konnte.

Bericht: Julia Jäckel