Archive for August, 2008

Jazz am Berg

Donnerstag, August 28th, 2008

Freitag bis Sonntag, 22.-24. August 2008

Alphorn und Berg – das geht natürlich. Aber Jazz und Berg? Das geht, wie sich bei unserer Tour zum Jazzfestival in Saalfelden herausstellte, sogar ausgezeichnet … obwohl der Tourenleiter zunächst etwas skeptisch war, ob sich genügend Teilnehmer/innen für diese Premiere anmelden würden. Aber schließlich wollten sechs Kranzler/innen sich das nicht entgehen lassen, und so ging es freitags früh los. Zunächst steuerten wir unsere Unterkunft, einen Bauernhof nahe Saalfelden an, wo wir eine Ferienwohnung und ein Zimmer bezogen. Dann ging es auch schon zur ersten Bergtour: Über den Saalachtaler Höhenweg bestiegen wir den Durchenkopf, 1750m hoch und mit einer schönen Aussicht zum Steinernen Meer und zum Hochkönig ausgestattet, die wir ausgiebig genossen.

Tolle Aussicht

Um einen Rundweg zu nutzen, stiegen wir vom Gipfel nicht über den Aufstiegsweg ab, sondern nahmen Kurs Richtung Leogang und dann entlang des Höhenzuges (mit ordentlich Gegenanstieg) zurück zu unserem Ausgangspunkt Huggenberg-Alm. Jetzt pressierte es auch schon ein bisserl, denn das erste Konzert auf der „City-Stage“ (österreichisch für „Stadt-Bühne“) am Saalfeldener Rathausplatz wartete auf uns. Die Schweizerin Erica Stucky war bei unserem Eintreffen dann auch schon voll in ihrem (und unserem) Element und bot ein Feuerwerk an Gesang und Instrumentalem, unter anderem mit Benutzung einer Schneeschaufel als Percussion-Instrument. Schweizer Humor und abwechslungsreiche Musik – das Ergebnis ist die Bewertung „erste Klasse“!

Erica Stucky

Nach kurzer Umbaupause traten als nächstes die Salzburger Band „The Merry Poppins“ auf. Sie pflegen einen melodiöseren Stil. Auch sie konnten uns voll überzeugen, insbesondere der Sänger, dem man diese volle Stimme nicht zugetraut hätte.

The Merry Poppins

Nachdem wir also jazzmäßig gut bedient worden waren, machten wir uns auf den Heimweg. Da wir ja eine Ferienwohnung mit gut ausgestatteter Küche bewohnten, wurde nun groß aufgekocht: Spaghetti mit Gemüse-Sauce und Salat stand auf dem Programm der Küchenchefin Sabine. Wir haben ordentlich zugelangt …

Kerekes Band

Anderntags wollten wir eigentlich ein Almkonzert besuchen, aber was sich über Nacht mit einem Sturm schon angekündigt hatte: Es regnete wie aus Kübeln. Wir beschlossen deshalb, die Bergtour ausfallen zu lassen und uns ganz dem Jazz zu widmen. Ein guter Plan, wie sich herausstellen sollte: Beide Gruppen des Tages waren fantastisch. Zunächst die ungarische „Kerekes Band“, danach die polnische „Warsaw Village Band“ – wir waren schon fast froh, dass das Wetter schlecht war, sonst hätten wir diese Highlights versäumt … den Nachmittag verbrachten wir getrennt: Drei von uns besuchten weitere Konzerte, während die anderen einen Saalfelden-Bummel unternahmen.

Warsaw Village Band

Am Abend wurde wieder aufgekocht; Eva-Maria war diesmal die Herrin über die Töpfe, Sahne-Geschnetzeltes mit Reis das Ergebnis. Nach ausgiebigem Essen spielten wir dann Uno, einige nach kurzer Anlernphase. Diese Kartenrunde dürfte wohl eine der lautesten des Jahres gewesen sein … wir spielten, bis wir Tränen in den Augen hatten. Fast schade, dass man irgendwann auch mal ins Bett muss …

Stelzhamma… denn am nächsten Tag stand ja wieder eine Bergtour auf dem Programm: Nachdem wir unser Quartier geräumt hatten, fuhren wir nach Leogang und dort mit der Asitz-Bahn zur „Alten Schmiede“, wo eines der „Almkonzerte“ stattfinden sollte. Die Gruppe „Stelzhamma“ verbindet Jazz sehr originell und gekonnt mit Volksmusik, und die launigen Ansagen der Band trugen zu unserer guten Laune weiter bei.

Nach dem Konzert machten wir uns zu Fuß an den Abstieg, und nach Begegnungen mit schlafenden Kühen und zutraulichen Schafen erreichten wir den Parkplatz, wo wir uns verabschiedeten und auf die Heimreise machten. Fazit: Do kamma wieda hifahrn … !

Für Leute mit schneller Datenleitung gibt’s hier weitere Bilder!

Guten Abend, gute Nacht

Tourenleitung und Bericht: Hans Sterr
TeilnehmerInnen:  Sabine Plöderl, Sonja Schupsky, Erika Wenhart, Wolfgang Stark
Küchenchefinnen: Eva-Maria Wolpert, Sabine Sautter

Jazz-Band

Wandern und Baden im Kaisergebirge

Montag, August 25th, 2008

Sonntag, 3. August 2008, mit Sonja Schupsky

Am frühen Morgen trafen wir uns alle zusammen, eine Gruppe von 10 Personen, um 07:00 Uhr am S-Bahnhof in Altenerding. Aufgeteilt in zwei Gruppen, fuhren wir mit zwei Autos los nach Scheffau (Österreich). Nach ca. 1,5 Std. Autobahnfahrt kamen wir gespannt an.

Am Parkplatz des Hintersteiner Sees begann unsere Tour bei strahlendem Sonnenschein. Gut ausgerüstet und gespannt gingen wir hauptsächlich durch steinige, wurzelbewachsene, schmale und ungesicherte Wege, die somit Trittsicherheit erfordern. Der Aufstieg bis zum ersten Ziel, der Walleralm, dauerte ca. 2 Std.

Als wir auf der Walleralm ankamen, wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick über das Inntal belohnt und haben unsere erste kleine Pause eingelegt. Bei der Walleralm befindet sich eine unscheinbare Kuppe, welche als „Kreuzbühel“ (1206m, kurzer Anstiegspfad) bezeichnet wird. Unsere Führerin Sonja rief uns zum weiteren Aufstieg auf, der ca. eine Stunde dauerte. Auch hier wurden wir von steinigen Wegen begleitet. Nach strammem Aufstieg erreichten wir eine Höhe von 1470 m und unser Ziel, den Gipfel Hocheck.

Kaiserliche Bade-Gruppe

Völlig durchgeschwitzt, hungrig und auspowert ließen wir uns zwischen unzähligen Kuhfladen nieder, da sich uns sonst keine andere Möglichkeit bot. Doch dies hielt uns nicht davon ab, unsere erste ausgiebige Brotzeit zu uns zu nehmen. Gestärkt genossen wir die herrliche Aussicht auf das imposante Wilde-Kaiser-Gebirge und auch auf das schöne Inntal. Nach ca. 20 Min. ging unser Rückweg los. Der Weg führte uns wieder an der Walleralm vorbei, doch dieses mal kehrten wir in die Almhütte ein. Was wäre eine Wanderung, ohne an das leibliche Wohl zu denken? Jeder nach seinem Geschmack, ob Kaffee, Kuchen oder Käseteller, es war für jeden was Leckeres dabei. Nach einer Stunde Aufenthalt ging’s weiter, wieder über Stock und Stein. Doch diesmal nahmen wir eine andere Route zurück. Der Weg, rund um den Hintersteiner See, erfordert ebenfalls Trittsicherheit, da auch hier die Wege schmal und steinig sind. Nach 1,5 Std. kamen wir direkt am See an und freuten uns auf eine Abkühlung. Wer noch Lust auf Kaffee oder Eis hatte, konnte dies am Kiosk einnehmen. So ließen wir den schönen Tag ausklingen und machten uns auf den Weg zum Parkplatz, der nicht mehr weit weg war.

Um 17:30 Uhr fuhren wir nun nach Hause zurück. Die Rückfahrt ging sehr flott, ohne Stau und wir kamen um 19:00 Uhr am S-Bahnhof in Altenerding an. Es war für uns alle ein wunderschöner und ereignisreicher Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde, und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ein riesen Dankeschön an unsere Tourenleiterin Sonja Schupsky!

Bericht: Constanze Kegel

Kurzvorstellung Tourenführer/innen

Freitag, August 15th, 2008

Kennt Ihr eigentlich die Webseite mit den Kurzvorstellungen unserer Tourenführer/innen? Aus aktuellem Anlass (der letzte TF hat gerade seinen „Steckbrief“ abgegeben und damit die Liste komplettiert) möchten wir Euch die Seite mal ans Herz legen:

http://www.alpenverein-erding.de/tourenfu.htm

… damit Ihr Euch drauf einstellen könnt, mit wem Ihr da in den Bergen unterwegs sein werdet ! 🙂

Übungsleiter/in für Skigymnastik gesucht

Mittwoch, August 13th, 2008

Für unseren Ausgleichssport in der Halle im Winterhalbjahr suchen wir eine/n Übungsleiter/in, der/die jeweils Dienstags eine Stunde mit Gymnastik etc. gestalten kann und möchte.

Wir bieten eine tolle Aufgabe, bei einem tollen Verein, mit tollen Mitgliedern, bei toller Bezahlung (ja, ja, ja, na ja)

Wer Interesse hat (oder mögliche Kandidaten/innen kennt), meldet sich bitte bei unserem Sportreferenten Alex Linke unter 08122-7814.

Seniorentour zur Roseninsel

Dienstag, August 12th, 2008

09. August 2008, mit Hans Kratzer

Die Tour führte uns dieses Mal mit der S-Bahn nach Possenhofen, und von dort mit einer kleinen Fähre zur Roseninsel. Um 9 Uhr ging es mit der ( S ) Bahn von Erding los, um 10.45 waren wir in Possenhofen. Vor München fing es zu regnen an, von da an war es dann bewölkt mit einzelnen Schauern. Der Weg zur Anlegestelle vom Boot zur Roseninsel dauerte eine Stunde.  Hier  wartete auch schon der Fährmann , der brachte uns in 5 Minuten zur Insel.

Die Insel ist erst seit 1970 der Allgemeinheit zugänglich, nach dem sie vom bayrischen Staat gekauft wurde. Vorher gab es verschiedene Besitzer. Der Sohn Maximilians, Ludwig II, nutzte den abgeschiedenen Ort für den Empfang von Staats- und anderen Gästen, wie der russischen Zarin Maria Alexandrowna und Richard Wagner. Ludwig schätzte die Insel auch als Ort für diskrete Treffen mit Günstlingen, und auch mit seiner kaiserlichen Cousine Elisabeth traf er gelegentlich zusammen. Als Hauptattraktion gilt das restaurierte Casino,  in dem vom Frühsommer bis zum Herbst Trauungen durchgeführt werden. Das ovale Rosarium (Rosengärtchen) am Casino mit hunderten von hochstämmigen Duftrosen und einer fünf  Meter hohen blau-weißen Glassäule in seiner Mitte gab der Insel ihren heutigen Namen. Der heute wieder gepflegte, meist erholsam ruhige Garten ist kostenlos zu besichtigen.

Wir machten auf der Insel kurz Brotzeit, anschließend machten wir einen Rundgang von 15 Minuten um die Insel. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, dann ließen wir uns wieder mit dem Boot zurück bringen. Der Weg nach Feldafing ging durch einen Golfplatz und später über die Himmelsleiter zum Gasthof Poelt,  wo wir uns unser Mittagessen schmecken ließen. Nach dem Essen machten wir noch einen Verdauungsspaziergang auf einem Naturlehrpfad durch die Wolfsschlucht, dem Starzenbach entlang nach Possenhofen, wo wir gerade rechtzeitig zur S-Bahn ankamen.

Mit dabei waren:
Gebauer Peter, Köstner Hans, Haun Luise, Brunner Gertrud, Niedermaier Erika, Kanacher Ingeborg, Irl Karin, Wörndle Sonja, Schäffler Lene. Draxler Anneliese, Draxler Franz, Stangl Maria, Stangl Sepp, Poppelt Waltraud, Ottmann Christa, Ottmann Günter, Zech Lore, Zech Martin, Bachmann Maria, Köppen Jochen, Felbinger Renate, Hellinger Betty, Sperle Meta, Schwarz Herbert, Reindel Gerti.
Leitung: Hans Kratzer

Auf der Roseninsel

Bergtour Große Reibn

Dienstag, August 12th, 2008

Sonntag bis Mittwoch, 6.07. – 9.07.2008, mit Leo Rauschecker

Sonntag, 1. Tag

Nach ca. 2 ¼ Stunden Fahrzeit erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz am Königsee. Bei fast 30 Grad in der Sonne und mit schwerem Rucksäcken starten wir unsere Tour um ½ 11 Uhr an der Talstation der Jennerbahn. Wir sind froh, dass wir bald nach dem Ort im schattigen Mischwald bei angenehmen Temperaturen aufsteigen können. Immer wieder bieten sich beim Aufstieg herrliche Ausblicke auf den Watzmann, das Lattengebirge mit der Schlafenden Hexe und auf den Untersberg. Wir erreichen die Königsbachalmen und den Gotzenkessel, wo wir uns bei den Gotzentalalmen zu einer Brotzeitpause niederlassen. Nachdem wir uns gestärkt und die Wasservorräte wieder aufgefüllt haben, geht es aber jetzt in der prallen Sonne die steile Almstrasse hoch. Kurz vor der Gotzenalm machen wir noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt Feuerpalfen, denn von hier aus bietet sich ein imposanter Blick nach St. Bartholomä hinunter und in die Watzmannostwand. Um 16 Uhr erreichen wir unser erstes Ziel, die Gotzenalm auf 1685 m Höhe. Zur Belohnung gibt’s zunächst Kaffee und Kuchen von Leo’s Frau Brigitte, während wir beobachten wie sich weit im Süden im Steinernen Meer ein Gewitter zusammenbraut. Gott sei Dank sind wir auf der Hütte und wir brauchen nur noch abendessen und unser 6er Lager beziehen. Wie wird das Wetter wohl am nächsten Tag sein ?

Montag, 2. Tag

Nach dem Frühstück um 7 Uhr brechen um 8 Uhr bei tief hängenden Wolken von der Gotzenalm auf. Auf dem Reitweg führt unser Weg Richtung Regenalm, unter der Laafeldwand entlang zum Landtalgraben hinunter. Leider fängt es ab hier leicht an zu regnen,  aber im Mischwald unterhalb der Hanauerlaubwand bietet das Blätterdach soviel Schutz, dass wir bis zur Wasseralm unsere Regenkleidung im Rucksack lassen können. Gegen Mittag erreichen wir die Wasseralm auf 1416 m Höhe. Im Laufe des Nachmittags kommen immer wieder Bergwanderer, die ursprünglich weitergehen wollten, aber wegen des mittlerweile heftigen Regens auch hier ein Schlafquartier suchen. So wird wird die kleine Gaststube immer voller und voller. Zum Abendessen gibt’s einheitlich Gemüseeintopf mit Würstel für alle. Man sieht es geht auch mit einer kleineren Speisekarte. Waschgelegenheit ist hier vor der Hütte am Brunntrog, einige Meter hinter der Hütte ist die Toilette, es ist noch ein altes Plumpsklo.

Dienstag, 3. Tag

Nach dem Einpacken und Frühstücken führt unser Weg weiter zum Halsköpfl. Der kleine unbeschilderte Abstecher dorthin lohnt sich allemal, da man von hier  einen herrlichen Ausblick zum Watzmann, Königsee, Hohen Brett und zu den Teufelshörnern hat. Nach einer kleinen Pause steigen wir zum Schwarzsee hinunter. An dessen Ufer bietet sich eine gute Gelegenheit für eine Brotzeitpause. Weiter geht es hinunter zum Grünsee. Leider fängt es hier wieder an zu regnen, so dass Anorak bzw. Regenschirm wieder zum Einsatz kommen. Jetzt heißt es nochmals 200 hm über die „Himmelsleiter“ aufzusteigen, aber unter einer Himmelsleiter stellt man sich gewöhnlich etwas anderes vor, keine ausgebrochenen Holzstufen und glitschige Wege. Nachdem wir den Sattel erreicht haben geht es wieder hinunter Richtung Kärlinger Haus. Kurz vor der Hütte können wir am Wegrand eine ganze Murmeltierkolonie beobachten. Ebenso wie wir genießen sie die Sonne, die sich jetzt wieder blicken lässt. Dann steht auch schon das Kärlinger Haus mit dem Funtensee und dem Schottmalhorn vor uns. Es ist ½ 3 Uhr, Schuhe runter, waschen und zum Trocknen stellen. Danach mit Genuss ein Weißbier trinken. Diesmal haben wir wegen der schlechten Witterung im Kärlinger Haus genügend Platz und können zwei Vierbettzimmer belegen. Toni geht zum See, um die Wassertemperatur zu prüfen. Zur Teufelsmühle am Nordostufer des Sees will niemand gehen, denn man sieht nichts, man hört nur wie Steine beim Funtenseeablauf durch das Wasser bewegt werden. Da kommt die Happy Hour zwischen 17 und 19 Uhr schon besser an. Den Rotwein gibt es in dieser Zeit um einiges billiger. Nach der schlechten Nacht auf der Wasseralm schlafen wir diesmal in den Vierbettzimmern viel besser. Ist wohl die ausgedehnte Happy Hour daran schuld ?

Am Kärlingerhaus

Mittwoch, 4. Tag

Nach dem Frühstück Abmarsch von der Hütte und ein letzter Blick in die Runde. Wir haben Glück, denn in der Saugasse gab’s einen Felssturz, der gestern erst gesprengt wurde, wodurch der Weg wieder offen war. Den Murmeltieren ist es noch zu früh, es lässt sich keines blicken. Dann geht es runter zur Saugasse, dort sind Arbeiter des Nationalparks, die den Weg frei räumen. Der Steig ist sehr gut zu gehen, so dass wir gut ins Tal kommen. An der Schrainbachalm machen wir Pause, sitzen in der Sonne und fotografieren Schmetterlinge. Das  letzte Wegstück geht es nochmals steil zum See hinunter und weiter nach St. Bartholomä. Um 12 Uhr Mittags sitzen wir beim Bier und einer geräucherten Renke, die köstlich schmeckt. Mit dem Schiff fahren wir zurück zum Ausgangspunkt.

Tourenleitung und Bericht: Leo Rauschecker
Teilnehmer: Orthuber Marianne und Georg, Schrögmeier Maria und Anton, Zuther Alfred.

Flotte Gruppe

Weitlahnerkopf (1615 m)

Montag, August 11th, 2008

Sonntag, 10.08.08, mit Martin Kindermann

Bei besten Wetterprognosen für Sonntag wundert es nicht, dass sich trotz der angekündigten langen Gehzeit von 6 ½ – 7 Stunden und etwas über 1000 Hm Aufstieg zwölf Kranzler bei Martin anmeldeten.

Rasch erreichten wir, von Grassau kommend, den etwas versteckt liegenden Ausgangspunkt bei Mühlau. Vom Parkplatz dort zieht ein mäßig steigender Forstweg, begleitet vom munteren Daisenbach, hinauf zu den Daisenalmen. Unterwegs überrascht uns ein Wasserfall, der mit Getöse in eine mächtige Gumpe stürzt. Später erleben wir einen anderen Wasserlauf, welcher in vielen Kaskaden, von großer Höhe kommend, den Daisenbach speist. Kurz vor den Almen kommt man aus dem Wald, ein schönes, sanft gewelltes Almgelände tut sich auf. Nun wendet sich der Aufstiegsweg südlich, wir steigen über Weiden mäßig steil empor. Die Spitzen der Kampenwand tauchen auf und oben am Sattel (Rast) sehen wir südlich ein herrliches Bergpanorama vom Wilden und Zahmen Kaiser über die Loferer und Leoganger Steinberge bis hinein in die Zentralalpen. Dann führt ein Seilversicherter Steig hinauf zum Gipfel. Durch die vergangenen Regentage war es weiter unten sehr bazig und am Gipfelaufbau sehr rutschig. Bei Wurzeln und Steinen erhöhte Aufmerksamkeit. Ein Holzkreuz schmückt den Gipfel des Weitlahnerkopfes, die Sicht ist prächtig. Im Norden dominiert jetzt die gezackte Kampenwand, wir denken uns den Chiemsee dazu, den Siemsee können wir erspähen. Lange Rast bei bestem Wetter – und des Tourenleiters Unterhaltungskunst.

Am Weitlahner-Gipfel

Martin führte seine Truppe auf der trockenen Südseite Richtung Roßalmen, um dann ostwärts schwenkend zur Haidenholzalm zu gelangen. Ein kurzes Stück nimmt uns eine Forststraße auf, dann führt ein schmaler Weg hinab Richtung Schleching. Längst hat uns der Wald wieder verschluckt und der Pfad wir nass und nässer, glitschglatte Steine und Wurzeln verlangen volle Aufmerksamkeit. Viele kleine Wasser gurgeln talwärts, dem Ramsenbach zu. Jetzt sind wir doch wieder froh, auf einer Forststraße zu sein. Danach führt uns der Weiterweg wieder ein Stück bergwärts, wir müssen ja nach Mühlau zum Parkplatz. Bald ist auch das geschafft. Zum guten Ende gab’s noch eine Einkehr im Biergarten beim Zeller-Wirt, wo wir flink und freundlich bedient wurden (empfehlenswertes Gasthaus!).

Eine super Bergtour war diese Rundwanderung bei strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht inmitten herrlicher Landschaft. Die Chiemgauer Alpen geben schon was her! Voll zufrieden fuhren wir wieder gen Erding, nicht ohne vorher Martin für diesen schönen Tag zu danken.

Mit dabei waren:
Orthuber Marianne und Georg, Witt Resa, Müller Franziska und Fritz, Ulrich Suchner (erste Sektionstour!), Puchta Lydia und Gernot, Eva Deuritz, Thaler Barbara, Irmi Faltermeier, Wenhart Erika (Bericht).

2. Platz bei der Holzland-Rundfahrt

Montag, August 4th, 2008

Diesmal hatte keiner damit gerechnet: Die Radlerinnen und Radler des Alpenkranzl haben bei der Holzland-Rundfahrt des TSV Erding in der Mannschaftswertung (sensationell, muss man fast sagen!) den 2. Platz bei den teilnehmerstärksten Mannschaften belegt. Und das, obwohl ein ganzer Bus voll mit den „üblichen Verdächtigen“ mit Linner-Reisen nach Südtirol zum Radeln unterwegs war … Respekt und ein herzliches Dankschön an alle Kranzler/innen, die mitgefahren sind!

Apropos Respekt: Die Radsportabteilung des TSV hat die Holzland-Rundfahrt wieder super organisiert – so macht das Radeln Spaß … deshalb ein herzlicher Dank auch an Euch, liebe TSVer!

Herzlichen Glückwunsch, Reini!

Freitag, August 1st, 2008

Reinald ZölchUnser Tourenleiter Reinald Zölch hat die Ausbildung zum Fachübungsleiter Hochtouren bestanden. Er ist damit neben Christian Harrer der zweite Tourenleiter in der Sektion mit dieser Qualifikation. Da dürfen sich die Mitglieder des Alpenkranzl auf (noch mehr) schöne Touren auch etwas schwierigerer Art freuen. Herzlichen Glückwunsch, Reini!