Ratsch-Bladl Archiv – DAV Alpenkranzl Erding Alpenkranzl-Informationen 11/2006-05/2009

27.6.2007

Jugendgruppe: Da geht’s ab !

Filed under: Tourenleiter,Tourenprogramm,Vereinsleben — admin @ 18:05

Ganz schön ab geht’s jetzt wieder bei unseren Jugendgruppen. Florian, Eva und Julia haben jede Menge neuer Ideen entwickelt und bringen ordentlich frischen Wind in die (vorübergehend) etwas „dünnere“ Jugendarbeit. Wir im Sektionsvorstand freuen uns sehr darüber, dass die drei so wirbeln. Weiter so!

Für Interessierte: Hier findet Ihr das Jugendprogramm

23.5.2007

SMS vom Everest

Filed under: Allgemein,Natur und Umwelt — admin @ 08:59

Gibt’s denn keine handyfreie Zone mehr? Eine Meldung aus dem ZDF-Nachrichtentelegramm vom 23.05.07 legt das nahe:

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Gipfelstürmer telefoniert auf Mount Everest
Höhenrekord im Bereich Mobilfunk

Ein britischer Bergsteiger hat auf dem Mount Everest einen Höhenrekord beim Telefonieren mit dem Handy aufgestellt. Rod Baber hinterließ am Montag vom 8848 Meter hohen Gipfel des höchsten Berges der Erde aus telefonisch eine Nachricht, die in seinem Internet-Tagebuch veröffentlicht wurde. „Es ist kalt, es ist fantastisch, das Himalaya-Gebirge ist überall“, sagte Baber. „Ich kann meine Zehen nicht spüren. Alle sind guter Dinge. Wir sind in einer Rekordzeit hergekommen. Es ist unglaublich.“

Das Telefonat wurde von der chinesischen Telefongesellschaft ermöglicht, die extra einen Telefonmast an einem Basislager auf der Nordseite des Mount Everest aufgestellt hatte.

Bislang war das Himalaya-Gebirge einer der wenigen Orte auf der Erde, an denen fernab der Zivilisation die Stille der Natur herrschte. Dennoch begrüßten viele Bergsteiger die neue Kommunikationsmöglichkeit: „Es ist eine gute Nachricht, denn Kommunikation ist in den Bergen, wo Kletterer hohe Risiken eingehen, entscheidend“, sagte Ang Tsering Sherpa, der Präsident des nepalesischen Bergsteigervereins. Der Mobilfunk könne bei Rettungsarbeiten nützlich sein.

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Das, glaube ich, könnte man auch anders sehen … und dazu passen auch die Meldungen aus der heutigen Süddeutschen Zeitung:

  • der Prager Bürgermeister Pavel Bem, 43, hat den Everest erfolgreich bestiegen (er hat sich dafür zwei Monate als Bgm. beurlauben lassen)
  • der Brite Bear Gyllis hat als erster den Everest in 140m Abstand mit einem Gleitschirm überflogen
  • der Nepalese Apa Sherpa hat gerade den Everest zum 17. Mal bestiegen
  • die 18-jährige Kalifornierin Samantha Larson hat den Everest-Gipfel als jüngste Ausländerin erreicht
  • … und auf der Titelseite der SZ vom 30.05.2007 findet sich ein Foto des Japaners Katsusuke Yanagisawa, der mit 71 Jahren einen neuen Altersrekord aufgestellt hat. Er ließ mitteilen, er fühle sich nun „erleichtert“.

16.5.2007

Mit Christoph Blaser auf den Hochgern (1744m)

Filed under: Tourenberichte — admin @ 16:52

Von Claudia Honsberg – Ich bin zwar im Chiemgau aufgewachsen, aber der Gipfel des Hochgern hatte mich bisher noch nicht angezogen!
Unterwegs m Hochlerch Als ich Christophs Tourenausschreibung las, dachte ich mir: „Das pack ich jetzt doch einmal!“ und da ich wegen eines Klassentreffens eh schon in Traunstein war, traf ich auf die kleine Gruppe, bestehend aus Christoph, Hubert, meinem Mann Wolfram und Sabine dann gleich in Marquartstein. Für das frischgebackene Alpenkranzl-Mitglied Sabine (wird sie vielleicht das 2000. Mitglied?!) war es die erste Tour mit den Erdingern.
Am Schnappenkircherl ging’s durch einen schönen Mischwald hinauf; wir dankten dort dem heiligen Wolfgang für den traumhaften Sonntag – nach einer ziemlich verregneten Woche hatten wohl wenige mit diesem schönen Wetter gerechnet. Der Weg führte und weiter über die Staudacher Alm und von dort über einen kleinen, sehr steilen, unmarkierten Pfad, auf dem unsere munteren Unterhaltungen schnell aufhörten, hinauf auf den Hochlerch. Zu unserer Freude blühten die Tollblumen und auch schon einzelne Knabenkräuter.
Der Pfad vom Hochlerch zum Hochgern hinüber stellte sich als unwegsam heraus, aber Christoph und Wolfram fanden nach kurzer Suche eine geeignete Alternativroute mit kleiner Klettereinlage, die wir alle mit etwas fachkundiger Anleitung doch locker bewältigten!
Wie auf einem Höhenbalkon ging es dann genussvoll mit herrlichen Ausblicken auf den Gipfel des Hochgern, wo wir uns ausgiebig in der Sonne belzten, den Blick über den ganzen Chiemgau in uns aufsaugend, um so Kraft zu tankten für die kommende Arbeitswoche.
Beim Abstieg über das Hochgernhaus kehrten wir dann noch auf eine Brotzeit in der Ager Gschwendt Alm ein. Ich konnte die köstlichen Kuchenbleche nur mit Mühe ignorieren, da ja Muttertagskuchen noch anderweitig auf mich wartete!

Mein (Vor-)Urteil über den Hochgern habe ich gründlich revidiert. Dank der von Christoph gewählten, unbekannteren, in Karten gar nicht richtig verzeichneten Route über den Hochlerch war dies eine ausgesprochen schöne, kurzweilige Rundtour.

Ich hoffe, dass Sabine nach diesem gelungenen Einstieg noch viele Touren mit dem Alpenkranzl gehen wird. Schließlich muss sie ja die Tourenführer alle ausprobieren, wenn sie – vielleicht – als 2000. Mitglied einen für ein Hüttenwochenende auswählen darf!!

Bericht: Claudia Honsberg

3.3.2007

BASECAMP München – bei Bergsport-Ausrüstungsbedarf 1. Wahl

Filed under: Allgemein,Ausbildung,Kurse — admin @ 19:37

Hallo,

eine kleine aktuelle Geschichte. Als der BCS-Tracker für die erste Skitour getestet wurde stellte man(n) mit Schrecken fest, dass etwas nicht funktioniert. Kurzfristig konnte natürlich der Ausleihraum des DAV-Erding weiterhelfen. Aber das Gerät sollte möglichst schnell wieder funktionsbereit sein. Also die Rechnung herausgekramt und mit Schrecken festgestellt, dass die übliche Garantiezeit von zwei Jahre vor drei Monaten abgelaufen ist. Ein Anruf beim BASECAMP ergab aber, dass BCS drei Jahre Garantie auf die Tracker gibt. Also das Geräte unverzüglich im Laden vorbeigebracht. Wie üblich war das Personal mehr als freundlich und hilfsbereit. Und natürlich ergab sich der übliche kleine Ratsch so nebenbei (wie schlecht doch die Skitourensaison diese Jahr ist usw.). 

Jetzt aber kommt es. Nach nicht einmal drei Tagen habe ich einen Anruf erhalten, dass das Lawinenverschüttetensuchgerät wieder abholbereit beim BASECAMP liegt. Das nenne ich doch prompten Service. Und wie sich heraus stellte, habe ich sogar ein Neugerät erhalten. 

Dies ist ein Service, mit dem sich diverse Internetversender etc. sicherlich sehr schwer tun. Ich kann nur feststellen. Auch wenn der Weg ein wenig weiter ist, entscheidet letztendliche der Service über die Kundenzufriedenheit. Viele Dank BASECAMP! 

Michael

P.S. Natürlich gibt es dort 10% Rabatt für alle DAV-Mitglieder. Und außerdem eine suuuuuper Beratung.

 

16.1.2007

Ladakh – Vortrag am 12.01.2007 ein voller Erfolg!

Filed under: Allgemein,Veranstaltungen — admin @ 13:07

Vor einem zum bersten vollen Saal präsentierte Dr. Ulf Müller seinen in wohlbekannter Weise mit Witz und Charme versehenen und professionell bearbeiteten Film über Ladakh.

Den einen oder anderen Erdinger wird es gefreut haben entweder sich selbst – oder ein anderes bekanntes Gesicht auf der Leinwand zu entdecken. Im Vordergrund stand jedoch eine erhabene Landschaft, die man auf den Spuren von Ulf und Renate förmlich selbst mit dem MTB durchstrampelte oder zu Fuß erwanderte.

Für die Zuschauer, welche auch die nervlichen Belastungen diverser abenteuerlicher Überholmanöver auf Nordindiens Straßen gut überstanden haben, kann es nur heißen:

Ulf, wann gibst du den nächsten Vortrag zum besten?

3.1.2007

Unfall-Statistik der Achttausender

Filed under: Allgemein — admin @ 12:32

Der im folgenden Artikel genannte Eberhard Jurgalski ist sehr unzufrieden mit der Darstellung des Journalisten der SZ. Bitte deshalb unbedingt auch den Kommentar zu dieser Meldung lesen, wo wir seine Anmerkungen und Berichtigungen wiedergeben!


Archivar der Abstürze: Ein Spanier dokumentiert akribisch alle Unfälle im Himalaja

Nie stieg er höher als auf einen Dreitausender. Trotzdem gilt er als Kenner aller Achttausender. Javier Eguskitza, ein Baske aus Bilbao, wird von seinen Landsleuten liebevoll Kartenfresser, Kartajanari, genannt. In seiner Wohnung quellen die Regale über von Landkarten des Himalaja. […] Eguskitza kennt sämtliche Basislager, Aufstiegsrouten und Gipfelstürmer. Und die Toten: 668 Bergsteiger sind an den 14 Achttausendern bis zur Silvesternacht 2005 umgekommen. Allein am Mount Everest starben 192 von 2561 Menschen, die sich zum höchsten Punkt des Planeten (8844 Meter) aufmachten. Je 56 sind abgestürzt oder von Lawinen begraben, 26 verschollen, 20 erfroren; die übrigen 34 an Höhenkrankheit oder anderen Leiden umgekommen. […]

Auch wenn der Cho Oyu zusammen mit dem Everest als leichtester der Achttausender gilt (2227 Besteigungen), starb dort etwa jeder Vierte der 37 Toten an Höhen- oder Herzproblemen. Verglichen mit dem auch für Hobbybergsteiger zunehmend erschlossenen Everest ist das viel: Dort standen Höhenkrankheiten und Herzattacken nur bei jedem neunten Umgekommenen auf dem Totenschein.

Betreffend die – noch – selten bezwungenen Achttausender liefern die Daten Eguskitzas den Expeditionsleitern handfeste Argumentationshilfen, um Gipfelstürmer zu beraten. Am K2 beispielsweise, der 249-mal bestiegen wurde, kamen 60 Alpinisten um, wobei ein Drittel abstürzte – ein extrem hoher Anteil. […] Angesichts von 41 Prozent Bergtoten unter denen, die auf dem Gipfel standen, darf der Annapurna als gefährlichster Achttausender gelten. Das gilt für Männer.

Die Extrembergsteigerinnen fürchten am meisten den Kangchenjunga, häufig einfach Kantsch genannt. Bis Ende 2005 versuchten vier Frauen, ihn zu besteigen. Zwei standen oben, aber keine der vier überlebte. […] Die Hälfte der 14 Achttausender sind von weniger als zehn Frauen bestiegen worden. Können und Besonnenheit bewies die 36-jährige Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner. Die Österreicherin erreichte im Mai 2006 den Gipfel des Kantsch, womit sie als einzige lebende Bezwingerin des gefürchteten Gipfels gelten darf. Neun der vierzehn Achttausender hat sie bestiegen – Weltrekord unter den Frauen. (Anm.: Gerlinde Kaltenbrunner kommt im Februar zu einem Diavortrag nach Moosen bei Taufkirchen/Vils)

[…] Über Jahrzehnte hinweg telefonierte Eguskitza Messner, Kammerlander und anderen Bergsteigern hinterher, sobald diese zurückkehrten aus den todbringenden Höhen. […] Damit ihm keine Expedition entging, baute Eguskitza ein Informantennetz in Pakistan auf.

Eguskitza ist inzwischen 66 Jahre alt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er vor Jahren seinen Beruf als Programmierer aufgeben. Selbst auf seine geliebten Landkarten kann er sich jetzt nicht mehr länger als einige Minuten konzentrieren. Aber seine Daten und Kontakte gehen nicht verloren; er übergab sie an einen deutschen Kartenfresser-Kollegen: Eberhard Jurgalski, 54 Jahre alt, in Lörrach lebend. Er kommt mit dem Sammeln und Auswerten von Daten kaum noch nach: Allein im Jahr 2006 standen mehr als 480 Menschen auf dem Mount Everest. Elf derjenigen, die sich zum höchsten Gipfelsturm aufmachten, kamen ums Leben – mehr als in den Jahren 2000 bis 2005 zusammen. MARTIN ROOS

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.2, Mittwoch, den 03. Januar 2007 , Seite 16

13.11.2006

Hauptversammlung des DAV in Bad Kissingen

Filed under: Allgemein,Vereinsleben,Vorstand — admin @ 11:07
  • Angenommen: Der Erhalt und die Zukunftssicherung seiner Hütten ist seit einigen Jahren das Topthema im Deutschen Alpenverein e.V. (DAV). Problem dabei: Seit rund drei Jahren muss der DAV auf Zuschüsse des Freistaates Bayern von rund 500.000 €/Jahr verzichten. Doch die Instandhaltung der Hütten kostet weiter Geld; pro Jahr gibt der DAV rund 10 Mio. € für diesen Bereich aus. Der Alpenverein versucht aus eigener Kraft, die finanzielle Situation etwas zu verbessern. Die Hauptversammlung 2006 in Bad Kissingen hat deshalb die Erhöhung der sogenannten „Hüttenumlage“ beschlossen. Dadurch stehen für die Hütten und Wege rund 300.000 €/Jahr zusätzlich zur Verfügung. Prof. Dr. Heinz Röhle, Präsident des Deutschen Alpenvereins, zeigte sich sehr erfreut über das Votum: „Für diejenigen Sektionen, die keine Hütte besitzen, bedeutet der Beschluss eine erhöhte finanzielle Belastung. Ich bin sehr stolz auf diese gelebte Solidarität im Deutschen Alpenverein, auch wenn damit bei weitem nicht alle finanziellen Probleme gelöst sind.“
    • Da unsere Sektion von der Erhöhung direkt betroffen ist (wir haben ja, leider, noch keine eigene Hütte), wird der Sektions-Ausschuss darüber beraten müssen, wie die erhöhte finanzielle Belastung aufgefangen werden kann und ob weitere Schritte und Maßnahmen eingeleitet werden müssen.
  • Angenommen: Weitaus größeren Schaden hätte bei uns allerdings eine Erhöhung des Mindestbeitrags anrichten können. Der vorliegende Vorschlag über einen Mindestbeitrag von 40 € wurde aber diskussionslos angenommen, weshalb hier für uns keine Handlungsbedarf entsteht.
  • Abgelehnt: Der Verbandsrat hat der Hauptversammlung seinen Vorschlag über eine neue Struktur der Verbandsspitze vorgelegt. Diese sollte zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit der Alpenvereinsspitze beitragen. Wurde das Konzept selbst zunächst im ersten Wahlgang, wo eine einfache Mehrheit nötig war, noch gebilligt, so wurde es dann im entscheidenden Wahlgang abgelehnt, bei dem die notwendige Dreiviertel-Mehrheit zur Satzungsänderung knapp nicht erreicht wurde. Da langt man sich ans Hirn … eine unrühmliche Rolle spielten dabei einige große Sektionen, die wohl aus Frust über einige abgelehnte Anträge von ihnen auf Verweigerung geschaltet haben. Dass ausgerechnet einer der treibenden Kräfte dieser destruktiven Haltung dann als Vertreter der südbayerischen Sektionen in den Verbandsrat gewählt wurde (übrigens mit unseren Gegenstimmen), macht das Ganze vollends absurd.
  • Gut gemacht: Rainer Pollack, Mitglied unserer Sektion und Vize-Präsident des DAV, hat seine Aufgabe als für Finanzen zuständiges Vorstandsmitglied beim DAV auf der Hauptversammlung bravourös erledigt: Sein Auftritt war sachlich und persönlich tadellos. Und so hat er sicher sehr großen Anteil, dass das Präsidium des DAV einstimmig (sogar ohne Enthaltungen) entlastet wurde. Respekt, Rainer!

3.11.2006

Greenpeace: Alpengletscher schmelzen dramatisch

Filed under: Allgemein,Natur und Umwelt — admin @ 08:43

Bericht prognostiziert dramatische Folgen

Wegen des Klimawandels schmelzen die Gletscher der Erde nach Recherchen von Greenpeace immer schneller ab. In den Alpen werde mit dem fast vollständigen Verschwinden sämtlicher Gletscher noch in diesem Jahrhundert gerechnet, erklärte die Umweltorganisation in Berlin. Schon für die nächsten Jahre seien als Folge mehr Erdrutsche, Murenabgänge und Überschwemmungen absehbar. Langfristig drohten Trinkwassermangel und Verkarstung der Landschaft.

Auch für uns Bergsteiger ergeben sich dadurch erhebliche Veränderungen: Manche Berge werden schwieriger ersteigbar werden, andere fast völlig unzugänglich oder durch die Ausaperung so gefährlich, dass eine Besteigung nicht mehr lohnend sein wird. Dass dieser Wandel schon weit fortgeschritten ist, kann jeder sehen, der in den letzten Jahren in den Gletscherregionen unterwegs war. Vor allem der Vergleich der Karten mit der Realität nimmt einem manchmal den Atem: Ein in der Karte verzeichneter Firnbuckel ist da nur noch ein felsiger Schutthaufen …

Anlass des Reports ist der UNO-Klimagipfel in Nairobi, der kommende Woche beginnt. Dort soll darüber verhandelt werden, ob 2007 ein neues Klimaabkommen für die Zeit nach 2012 in Angriff genommen werden könnte.

„Uns schmelzen die Gletscher vor den Augen weg, doch die Politiker halten Sonntagsreden“, erklärte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid. Stattdessen müssten alle Staaten – und vor allem die Industrieländer – ihr Äußerstes versuchen, den Ausstoß von Klimagasen unter Kontrolle zu bekommen.

Die nächsten zehn Jahre seien entscheidend. Smid nannte die Ergebnisse des Gletscher-Reports alarmierend. Vergleiche der Gletschermassen zeigten, dass die Abschmelzrate in den letzten Jahren dramatisch zugenommen habe.

Zwar gebe es innerhalb der Gletscherregionen Unterschiede. Doch gelte im Durchschnitt, dass in den 13 Jahren von 1991 bis 2004 doppelt so viel Gletschermasse abgeschmolzen sei wie in den 29 Jahren von 1961 bis 1990. Von 2001 bis 2004 habe sich das Abschmelzen der Gletscher noch einmal kräftig beschleunigt.

Grönland verliere inzwischen mit 240 Kubikkilometer pro Jahr drei Mal so viel Eis wie in den Jahren vor 2003. Zu den Alpengletschern gebe es Fotovergleiche der „Gesellschaft für ökologische Forschung“. So schrumpfte zum Beispiel der Triftgletscher im Berner Oberland in der Schweiz im Jahr 2005 um 216 Meter.

„Es geht viel schneller, als wir uns das jemals vorgestellt haben“, betonte Sylvia Hamberger von der „Gesellschaft für ökologische Forschung“. „Wenn wir im August und September in den Gletscherregionen unterwegs sind, können wir das Schmelzen der Gletscher hören.“

(Zitiert nach http://www.heute.de, mit Anmerkungen von Hans Sterr)

1.11.2006

Ausschuss-Tagung auf der Bayernhütte

Filed under: Allgemein,Veranstaltungen,Vereinsleben,Vorstand — admin @ 14:16

Am 21./22. Oktober war der Sektions-Ausschuss (also der erweiterte Vorstand) auf der Bayernhütte am Brauneck, um über konkrete Planungen für das kommende Jahr und die weitere Verbesserung (geht das noch?) der Zusammenarbeit zu beraten. Und es ist einiges dabei herausgekommen …

Viele Wünsche und Anregungen haben wir von dort mitgenommen. Wenn wir das alles realisieren können, dann dürft Ihr Euch auf einiges gefasst machen … 🙂

Und ich verrate Euch auch noch ein Geheimnis: Wir hatten dabei auch noch jede Menge Spaß! (oder hattet Ihr Euch das etwa schon gedacht?)

Sektions-Ausschuss vor der Bayern-Hütte

Servus beinand!

Filed under: Allgemein,Vereinsleben,Vorstand — admin @ 11:53

In unserem neuen „Ratsch-Bladl“ (neudeutsch „Weblog“ oder kurz „Blog“) werden wir Euch ab sofort über Neuigkeiten aus unserer Sektion informieren. Das Programmheft erscheint ja nur quartalsweise, und so kommt Ihr halt öfter mal an die „heißen“ Nachrichten!

Wir hoffen, Ihr profitiert davon und schaut öfter mal rein!

Mit besten Grüßen, Hans Sterr

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